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16.11.2020

MUHsletter #56:

Weil bald Weihnachten ist und überhaupts: Die MUH-Spielkarten sind da!

Guten Tag. Griasgod. Servus beinand.

Liebe MUH-Leserinnen und Leser,
liebe MUH-Interessierte,
servus.

Hier meldet sich zwischendurch die MUH mit einem Hinweis auf ein neues Spitzenprodukt aus unserem Hause.

Die Tage sind kurz geworden, draußen pfeift die zweite Corona-Welle um die Ecken, und wir sind angehalten, unseren Vergnügungen in kleinen Gruppen und möglichst mit den stets gleichen Leuten nachzugehen … haargenau: Das klingt wie die Beschreibung einer Kartenrunde! Und wir sind keine Virologen, aber wir trauen uns die Prognose, dass Schafkopfen, Watten, Neunerln etc. in vertrauter Runde zu den sichereren Freizeitaktivitäten der bevorstehenden Stuben-Saison zählen werden. Und damit es dann an Spieltischen in Bayern und Umgebung nicht zu Engpässen beim Kartenmaterial kommt – und auch, um die Suche nach 1a Spitzen-Weihnachtsgeschenken zu erleichtern, zwinker zwinker – bringen wir jetzt, freundlich unterstützt von Kulturerbe Bayern unsere MUH-Spielkarten in den Handel. Lange schon angekündigt – das Warten hat sich gelohnt: Unser Zeichner Boris Tomschiczek hat exklusiv für uns eine Neuinterpretation der traditionellen bayerischen Spielkarten gewagt und lässt dabei ganz eigenes Personal zu seinem Recht kommen: Statt Obern regieren hier Kellnerinnen, die Unter üben sich als Förderer der Wirtshauskultur, in der Kategorie Ass/Sau gibt es Einblicke in die bayerische Tierwelt, und die Königsklasse K bestreitet im Alleingang der einzig wahre Kini Ludwig II.

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08.10.2020

MUHsletter #55:

Die MUH 38 am Puls des Herbstes

Guten Tag. Griasgod. Servus beinand.

Liebe MUH-Leserinnen und Leser,
liebe MUH-Interessierte,
servus.

Jetzt sind in den letzten Tagen so viele Sachen los gewesen, die sich in unserer aktuellen Herbstausgabe MUH 38 wiederspiegeln, dass wir uns gedacht haben: Da müssen wir jetzt direkt noch einmal einen Sonder-MUHsletter naushauen, damit alle, die die MUH 38 eventuell noch nicht haben, wissen, dass sie grad was verpassen.

Folgendes: Jetzt am 7. Oktober wurde der 50. Geburtstag des Nationalpark Bayerischer Wald gefeiert – dass Bayerns zweiter Nationalpark aber streng genommen noch ein paar weitere „Geburtstage“ hatte, verrät Nationalpark-Kenner Herbert Pöhnl in seinem großen „ABC“ (von „Auerhahn“ bis „Zukunft“) zur Geschichte des „halbwilden Waldes“ in der Herbst-MUH. Das sich übrigens wunderbar ergänzt mit Pöhnls Dokumentarfilm „Der halbwilde Wald“, den es in der BR-Mediathek zu sehen gibt.

Letzte Woche ist „Frei“, das neue, dritte Album von Pam Pam Ida erschienen, ein kleines Meisterwerk mal wieder. In der MUH 38 gibt’s ein großes Portrait von Bayerns derzeit tollster und bemerkenswertester Popband, wir möchten mal behaupten: Das gibt’s so nirgendwo anders als in der MUH; Fans flippen aus und greifen zu wie wild! Möcht man meinen.

Und noch ein Jahrestag, allerdings nicht so sehr zum Jubeln: Zum Einjährigen der Eröffnung der Isentalautobahn A94 gab es letzte Woche eine große Mahnwache der lärmgeplagten Anwohner, diese Woche kam passend dazu heraus, dass die Staatsregierung nach der Aufhebung des zwischendurch von Markus Söder verfügten Tempolimits auf dem Teilstück durchs Isental erst einmal nichts mehr in puncto Lärmschutz zu unternehmen gedenkt. Wen die Vorgeschichte der ganzen Misere interessiert: In der MUH 38 gibt's den ersten Teil des ausführlichen Interviews mit dem einstigen Sprecher der A94-Gegner Heiner Müller-Ermann über 40 Jahre (letztlich vergeblichen) Widerstand gegen das CSU-Prestigeprojekt. Darin werden z.B. auch die haarsträubenden Tricksereien bei den Lärmgutachten erklärt, deren Folgen die Anwohner jetzt zu spüren bekommen.

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10.09.2020

MUHsletter #54:

Mit der MUH 38 in den Herbst

Guten Tag. Griasgod. Servus beinand.

Liebe MUH-Leserinnen und Leser,
liebe MUH-Interessierte,
servus.

Weil die Weltgschicht grad eh schon wieder so dahingaloppiert und zudem ja der Herbst auch schon in eine gewisse Vorleistung gegangen ist, wollen wir nicht lange umeinandertun und Sie hiermit über die hoffentlich als erfreulich empfundene Tatsache in Kenntnis setzen, dass ab diesem Freitag, dem 11. September 2020 unsere neue Herbstausgabe, die MUH 38 erscheint. Unsere Abonnentinnen und Abonnenten müssten das Heft schon seit ein, zwei Tagen daheim haben – falls da was hakelt, bitten wir noch um ein paar mehr Tage Geduld, machmal verzögert sich etwas beim Versand; ansonsten Alarm schlagen unter info@muh.by!

Nur ein ganz kurzer News-Fläsh über ein paar Themen in der MUH 38: Wir zollen dem Nationalpark Bayerischer Wald Tribut, wo man diesen Herbst den 50. Jahrestag der Eröffnung begeht – dazu hat uns dessen fast schon intimer Kenner Herbert Pöhnl ein aufschlussreiches „A bis Z“ nebst reichem Fotoschatz verfasst. Wir portraitieren die Band Pam Pam Ida, die im Herbst ihr bereits drittes Album „Frei“ veröffentlicht, sowie die Münchner Künstlerin Michaela Melián. Wir zeigen anregende bis surreale Bilder der Künstler resp. Fotografen Wolfram Kastner und Christian Lehsten, die eine Säule auf „Säulenwanderung“ durch Stadt und Land geschickt haben (siehe auch unser diesmaliges Titelmotiv). Zum Anlass des 40. Jahrestags des Oktoberfestattentats präsentieren wir mit Stolz das Schlusskapitel des neuen Buchs von Ulrich Chaussy, der akribisch wie kein anderer Journalist seit Jahrzehnten die Hintergründe dieses schwersten Terroranschlags der Bundesrepublik recherchiert. Wir drucken einige Kostproben aus der neuen – und ersten – Biografie des „Kult-Schauspielers“ Karl Obermayr. Anlässlich des laufenden Bayerischen Landesausstellung berichten wir von den Städtegründungen der Wittelsbacher, die Bayern geformt haben. Und für die Freund/innen des vertieften und vertiefenden MUH-Themeninterviews haben wir mal wieder ein großes Lesestück: Während ein Jahr nach Eröffnung der A94 durchs Isental dort die Diskussion um die Lärmproblematik auf Hochtouren läuft, haben wir uns mit dem langjährigen Sprecher der Aktionsgemeinschaft gegen die Isentalautobahn Heiner Müller-Ermann zusammengesetzt und mit ihm die Geschichte von 40 Jahren (letztlich vergeblichem) Widerstand Revue passieren lassen – das in solcher Ausführlichkeit und so interessant (wie wir finden), dass wir uns dazu entschlossen haben, dieses höchst aufschlussreiche Gespräch in zwei Teilen zu bringen – Teil 1 jetzt in der MUH 38, Teil 2 folgt im Winterheft.

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26.06.2020

MUHsletter #53:

Die Sommer-MUH ist da

Guten Tag. Griasgod. Servus beinand.

Liebe MUH-Leserinnen und Leser,
liebe MUH-Interessierte,
servus.

Hier schreibt Ihnen mal wieder die MUH. Mei. So schön punktgenau zu Sonnwend und also zum kalendarischen Sommeranfang wären wir letztes Wochenende erschienen, so wunderbar urig hätte dieses lange geplante Erscheinungsdatum für unser 10. Sommerheft gepasst! Aber dann kam Corona, alles ist ein bissl durcheinander geraten, und schließlich hat es uns das Timing um eine Woche nach hinten gehaut … Was? Ja, es ist schon wahr, auf das Coronavirus kann man momentan so ziemlich alles schieben. Das Angenehme ist in diesem Fall: Sollte es tatsächlich auch daran schuld sein, dass die Sommer-MUH 37 eine Woche später erscheint als ursprünglich geplant, dann wäre dies auf jeden Fall eine der erträglichsten und unerheblichsten Auswirkungen der Pandemie. Und das ist doch auch mal entspannend, zur Abwechslung in der ganzen Dramatik dieser Tage: Eine Folge von Corona, die einfach komplett wurscht ist, ja: die Sie nicht einmal bemerkt hätten, wenn wir es jetzt nicht brettlbreit in diesen MUHsletter hineingeschrieben hätten!

„Komplett wurscht“, weil dieser Überzeugung sind wir fei schon: Ob die MUH 37 nun am 20. Juni oder, wie jetzt am 26. Juni erscheint, das nimmt sich nix, das Heft macht so oder so einiges her. Finden wir. Zum Beispiel haben wir ein (zeitgemäß per Internet-Videotelefon geführtes) großes Interview mit unserem Titelstar Luise Kinseher, wir haben eine Gschicht zum 70. Geburtstag von Willy Michl, ein großes Porträt zum 100. Todestag von Lena Christ, wir betrachten so unterschiedliche Alltagsphänomene wie den Kuhfladen und das Bruttoinlandsprodukt und wir haben zwei große Fotostrecken: Eine ganz aktuell mit Bildern aus dem Lockdown vom Fotografen Florian Bachmeier und eine Eskapismus-tauglichere mit Fotos, die Andreas Bohnenstengel 1994 in der legendären Metal-Disko „Fantasy“ in Neuaubing gemacht hat – fliegende Haare, Luftgitarren und gute Laune.

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Silbermedaille