30.11.2023

MUHsletter #78: Die MUH 51 kommt mit dem Frost

Guten Tag. Griasgod. Servus beinand.

Liebe MUH-Leserinnen und Leser,
liebe MUH-Interessierte,
servus.

Es lässt sich nicht ganz klären, wer dieses Jahr schneller war – der Winter oder die Winter-MUH. In einigen Gegenden waren die Abohefte unserer MUH 51 schon letzte Woche in den Briefkästen – noch bevor der erste Schnee fiel! Jetzt ist eine Woche Winter, und ab Freitag, 1. Dezember ist die MUH 51 jetzt auch hochoffiziell im Handel. Einigen wir uns also auf: Unentschieden. Die MUH 51 und der Winter gehen Hand in Hand. Und auch noch pünktlich zum Advent! So ist es doch eh am schönsten.

Ja, es ist wahr: Die MUH 51 ist da, und sie ist wieder bummvoll mit (hoffentlich) interessanten, schönen und auch ein paar weniger schönen Sachen – huift ja nix. Unter dem drastischen, aber leider nicht großartig übertriebenen Titel „Die Verwüstung von Bayern 2“ haben wir ein großes kritisches Stück zu der geplanten Programm“reform“, mit der der Bayerische Rundfunk seine wunderbare Kulturwelle Bayern 2 bis zur Unkenntlichkeit umpflügen will. Wir berichten über die fortgesetzte Förderung des Ausbaus bayerischer Skigebiete mit Millionen Euro Steuergeld durch die Staatsregierung – ein teurer und emissionsintensiver Irrweg mitten im Klimawandel. Und der SZ-Journalist Roman Deininger, unser gern konsultierter Experte für bayerische Regierungsangelegenheiten, platzt nicht gerade vor Aufbruchsststimmung, wenn er auf die neue alte „Bayernkoalition“ blickt – das „große Weiter-so“ steht ins Haus. Wir haben ein Portrait des im September verstorbenen einstigen Kopfs der Bayernrock-Pioniers Carl-Ludwig Reichert, wir blicken auf die Krankengeschichte des notorischen Hypochonders Karl Valentin und wie seine diversen Neurosen im Zusammenhang mit seinem Werk stehen. Marcus H. Rosenmüller erzählt von der Arbeit an den „Neuen Geschichten vom Pumuckl“ und Prof. Anthony Rowley von seinen life and times als bairischer Dialektexperte mit Wurzeln in England. Und einigen Schauwert hat’s auch wieder in der MUH 51 mit einer Bildstrecke mit kontemplativen Wintergemälden von Bernd Fleißner, einer farbintensiven Fotoreportage vom vogelwuiden Gruselfasching bei der „Frauenauer Rauhnacht“ und mit 120 Jahre alten (!) Bergfotografien von dem Wissenschaftler und Fotopionier Arthur Eichengrün. Den Werner Schmidbauer haben wir auch drin im Heft, und die Claudia Koreck, und den Herrn Pfarrer Schießler, und den Austrofred, und den Bairischprofessor … Und so weiter! Und so fort!

Eine Auflistung der wichtigsten Themen in der MUH 51 gibt’s wie gewohnt da unten im MUHsletter. Oder Sie schauen mal auf unserer Website vorbei und nutzen unter www.muh.bayern/ausgaben unsere „Hineinblättern“-Funktion (ganz nach unten scrollen) für einen Blick ins Heft.

Und dann könnte man ja gleich nebenan unter www.muh.bayern/abo-und-einkaufen in unser Abo-Angebot reinschauen – und auf diese Weise vielleicht gleich ein paar Weihnachtsgeschenkprobleme lösen? Siehe MUH-Geschenkabos. Darüber hinaus gibt’s im MUH-Laden ab sofort unser schickes kleines mintgrünes MUH-Witzebuch zu kaufen, zum sauteuren, aber der MUH sehr wohltätigen Solidaritätspreis von 20 Euro (das sind nicht einmal 5 Cent pro Witz!).

Bitte greifen Sie zu, kaufen Sie ein wie wild (aber natürlich nur bei uns!) und empfehlen Sie uns weiter!

Wir wünschen rundherum einen guten Start in den Advent und hoffentlich auch ein paar ruhige Tage… na gut: Momente zwischendrin.

Herzliche Grüße

Josef Winkler, MUH-Redakteur
& die MUHlerei

P.S.: Bitte empfehlen Sie uns weiter, unsere Aboangebote und Bestellmöglichkeiten gibt’s unter www.muh.bayern/abo-und-einkaufen.

MUH 51

Mit u.a. diesen Themen:

Die Verwüstung von Bayern 2
Die geplante radikale „Programmreform“ der Kulturwelle entsetzt Kritiker und Radiohörer. Wohin steuert der BR?

Karl Valentin – der bayerische Patient
Wir öffnen die Patientenakte und untersuchen den Zusammenhang von Witz, Wahn, Humor und Hypochondrie.

Das teure Weiß
Der Freistaat fördert weitehin mit vielen Millionen Steuergeld die künstliche Beschneiung in den vom Klimawandel angezählten bayerischen Skigebieten.

Gefühl und Widerstand
Zum Tod von Carl-Ludwig Reichert – Radiomann, Essayist, Lyriker und bairischer Mundart-Rock-Pionier mit seiner Band Sparifankal.

Neue Geschichten vom Pumuckl
Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt von den Dreharbeiten und Hintergründen der neuen Pumuckl-Serie.

In höchsten Höhen
Arthur Eichengrün war ein genialer Chemiker und Erfinder – und als leidenschaftlicher Alpinist einer der ersten, der schon vor 120 Jahren im Hochgebirge fotografierte.

Daheim bei der Sigl Marl
Die Journalistin Anka Kirchner verbrachte den Winter 1982 bei der Kleinbäuerin Maria Sigl im Bayerischen Wald. Ihre Aufzeichnungen sind Zeitdokumente.

Ein Baier aus England
Der Dialektexperte Prof. Dr. Anthony Rowley im Interview.

Winterruhe
Die filigranen winterlichen Landschaftsbilder des Antdorfer Malers Bernd Fleißner (1944-2020) laden den Blick zum Ausruhen ein.

Die Frauenauer Rauhnacht
Wenn die dunklen Rauhnächte überstanden sind, gibt’s im Bayerischen Wald einen Fasching zum Fürchten.

Außerdem im Heft:

Der SZ-Journalist Roman Deininger über die neue alte Bayernkoalition und das große Weiter-so.
Heiner Müller-Ermann über die schwindende Geduld mit der Komplexität von Politik.
Werner Meier erzählt von der Kindheit als Bauernbub.
Claudia Koreck blättert im Kalender.
Der Austrofred kontempliert Neujahrsvorsätze.
Rainer Maria Schießler gibt Selbstauskunft.
Adventskalender damals und heute.
Werner Schmidbauer und seine neue Platte.
Abschied von Burgi Well.

Weitere Links:



Silbermedaille